Archive for Oktober, 2006

Mein Anteil

Natürlich ist es keine Frage, dass auch ich einen gewissen Anteil an Spreadshirts Erfolgsgeschichte habe ;-)

Add comment Oktober 23rd, 2006

Mit oder Ohne?

Was ist das typische an einer Laugenbrezel? Richtig, das Salz. Umso verwunderter war ich, als mir am Freitag im ‘Snack and Coffee’ (Osthalle des Leipziger Hauptbahnhofs) auf die Frage nach einer Laugenbrezel folgendes geantwortet wurde:

“Mit oder Ohne Salz?”

Ich scheine wohl etwas verdutzt gekuckt zu haben, weshalb ich nochmal gefragt wurde. Ich wollte natürlich eine mit Salz! Gehört schließlich dazu. Auch wenn ich es nicht sehr gern esse, ist es doch ein Spaß die großen weißen Körner vom Gebäck abzupopeln, vor allem wenn einem eine drei-Stunden-Fahrt nach Hamburg bevorsteht. Das gleiche passiert bei mir übrigens auch mit Salzstangen.

Add comment Oktober 23rd, 2006

Back to the Roots.

Oder wie nennt man das in diesem Fall? Johnny wird nach acht Jahren Pause sein Comeback am Fritz-Mikrofon geben. Gemeinsam planen Sie eine Sendung - “TRACKBACK”, die sich der Blogosphäre widmet. Jetzt muss ich nur noch versuchen Fritz in mein Radio zu kriegen oder schon frühs vor 6 Uhr den Live-Stream zu starten, da ist der Server meist noch nicht so überlastet ;-)

2 comments Oktober 19th, 2006

Du sollst Deinen Nächsten….

Die Überschrift des letzten Spreadshirt Newsletters lautete wie folgt:

“Du sollst Deinen nächsten lieben wie einen Truthahn!”

Wer Spreadshirt und seine Newsletter kennt, weiß natürlich wie er sowas zu nehmen hat. Trotz allem gab es einige Partner, die Ihre Wut kundtun mussten - ich sage nur religiöse Gefühle…

Und weil wir schon bei denen sind, also den religiösen Gefühlen, möchte ich gern noch kurz aus der taz vom 17. Oktober zitieren, ich hab gestern in der Straßenbahn so gelacht und möchte Euch gern teilhaben lassen: (Denkt jedoch bitte daran, dass dieser Text auf der Satireseite “die Wahrheit” zu finden war, Okay?):

“… Was ist ein religiöses Gefühl, und wo im Menschen ist es angesiedelt? Wo sitzt es genau? Man weiß es nicht, auch der aufschnippelnde Anatom wird nichts finden, aber immerzu erklären schnaubende, schäumende Menschen, sie seien in ihren religiösen Gefühlen verletzt worden. Es scheint also zum Wesen des religiösen Gefühls zu gehören, dass es im Aggregatzustand der beleidigten Leberwurst daherkommt.

Mit religiösen Gefühlen sollte nicht gespielt werden. Da taten mir die religiösen Gefühle plötzlich richtig leid. Keiner soll mit Ihnen spielen? Das ist gemein, hundsgemein. Auch religiöse Gefühle fangen ja klein an; man muss sich nur vorstellen, dass sie von allen anderen Kindern gemieden und geschnitten werden - höchstens patriotische, vaterländische, nationale Gefühle, mit denen kein vernünftiger Mensch etwas zu tun haben möchte, spielen noch mit den ihnen nahe verwandten religiösen Phantomgefühlen. Das wäre doch fies, oder? …”

(taz, 17. Oktober 2006, Seite 20, Autor: Wiglaf Droste)

Und nicht vergessen, Satire!

Add comment Oktober 18th, 2006

Mülleimer

Gesehen in Radebeul (bei Dresden). Sowas sollte man auch dringendst in Leipzig einführen. Falls wir so etwas doch schon haben sollten, dann nicht an den Orten an denen ich verkehre.

Hundekot

2 comments Oktober 16th, 2006

Grüß Gott, Herr Kappl!

Gestern Abend gab Komissar Kappl alias Maximilian Brückner seinen Einstand bei der Kripo Saarbrücken. Der Tatort-Komissar löste damit seinen Vorgänger Max Palu ab. Weiter mit dabei Hauptkomissar Stefan Deininger (Gregor Weber) und Frau Braun (Alice Hoffmann), beide kennt man auch aus der Serie Familie Heinz Becker.

Add comment Oktober 16th, 2006

Sprachlich.

Seit ungefähr einem Monat bin ich stolze taz-Abonnentin, den Zwiebelfisch lese ich jede Woche und den ‘richtigen’ Spiegel nur ab und zu, weil 3,40 €. Eines dieser ‘Ab und Zu´s’ war diese Woche, weil mich die Titelstory ‘Rettet dem Deutsch‘ angesprochen hat. Es geht darin einfach um die vielen Anglizismen in unserer Sprache und dem langsamen Verfall genau dieser, wenn der ‘Verenglischung’ nicht irgendwie entgegengewirkt wird. Sicher gibt es gebräuchliche Englische Begriffe, für die einfach kein deutschsprachiges Synonym existiert: Foul, Fair-Play oder cool sein fallen dem Spiegel da ein. Aber muss man dann auf der Autobahn mit Slogans wie ‘Fair-Play on the Autobahn!‘ bombardiert werden? Sollte es der Professor für Wirtschaftsstatistik Walter Krämer mit dem Satz:

“Lieber ein halber Ami als ein ganzer Nazi”

wirklich auf den Punkt bringen? Schämen wir uns immer noch für unsere Herkunft und somit für unsere Sprache? Mir wird wohl nun nichts anderes übrig bleiben, als weiter darüber nachzudenken und zu versuchen ein wenig deutsche Sprachkultur im täglichen Leben beizubehalten.

9 comments Oktober 4th, 2006


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